Zur aktuellen CD
Sophie Moser - Katja Huhn:
(...) das musikalische Ergebnis ist überaus beeindruckend, ihre Sicht auf Furtwängler erscheint noch souveräner und klarer, die Abstimmung von Violin- und Klavierpart noch ausgewogener.
 
Wie sich Moser und Huhn in Furtwänglers Welt einfühlen, vermag immer wieder zu faszinieren (...) Diese Musik ist eine Art Zustand von einer größter atmosphärischen Dichte. Und unversehens entfaltet sie eine Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann.
 
Diese CD-Produktion dürfte die Furtwängler-Rezeption einen gewichtigen Schritt voranbringen.
 
Norbert Hornig, "Fonoforum" Juni 2012
 
 
(...) Mit großartiger Agogik und ausgeklügelter Phrasierung sowie der Ausgeglichenheit der beiden Instrumentalparts gehen die beiden Musikerinnen zu Werke. Aber was ihnen vor allem gelingt, ist:
diese monumentale Musik in Form zu gießen, die vier Sätze mit fast 60 Minuten Dauer so drängend und fließend zu gestalten, dass man mitgerissen wird in den Sog von Furtwäglers großen Klangwelten.
 
Insgesamt ist es eine sehr gute Duo-Einspielung!
 
Carsten Dürer, "Ensemble-Magazin"
 
 
 

 

Zum Konzert
in der Meistersingerhalle, 
Nürnberg:
Längst pflegen Sonntagskonzerte auch Kostbarkeiten aus dem Tiefschlaf zu wecken. Den 1833 von Clara Schumann komponierten "Concertsatz", der zum Klavierkonzert a-moll op.7 erweitert und in großen Teilen von Robert Schumann instrumentiert wurde, machte die russische Pianistin Katja Huhn mit feiner Anschlagskultur zu einer reizvollen Begegnung.
 
Ihr reaktionsschnelles Spiel verriet manche harmonische Überraschungen, auch delikates Duettieren zwischen Klavier und Cello. Schließlich begeisterte funkelnde Virtuosität in der zugegebenen "Rigoletto"-Paraphrase von Franz Liszt.
 
"Nürnberger Zeitung" vom 07.02.2012
 
 
(...) Vor allem der auf geheimnisvollen, verschlungenen harmonischen Pfaden wandelnde, lyrischer Mittelsatz ragt da heraus: Die kurzfristig (...) eingesprungene, kammermusikalisch versierte Nachwuchs-Pianistin Katja Huhn erwies sich da als Glücksmoment. Und das nicht nur für das innige Zwiegespräch mit dem Cello, dessen beseelten Dialog mit den verwickelten Melodielinien des Klaviers (als das heimliche Herzstück des gesamten Konzerts) die behutsame und doch energische Gangart der Solistin folgerichtig bestimmt.
 
Mit der leichthändig absolvierten Liszt-Zugabe zeigte die gebürtige Moskauerin – ganz im Signalrot mit mondänem Dekolletee – doch noch Krallen: Überzeugter Applaus.
 
"Nürnberger Nachrichten" vom 07.02.2012
 
 
 

 

Zum Konzert 
mit Auryn - Quartett:

Ein Konzertabend der Extraklasse.
 
Das Anfangsallegro des Klavierquintetts Es-Dur op. 44 von Robert Schumann wurde mit spritzigem Tempo angelegt, der ernste, langsame Satz mit seinem schwermütigenTrauermarschmotiv und seinen herrlichen Kantilenen im Violoncello und der Viola mündete in ein heiter virtuoses Tonleitergeflecht des Scherzos. (...)

Das Ensemble gab dem Werk ein eigenes Gesicht. Katja Huhn agierte auch bei den vollgriffigen Passagen mit kammermusikalischer Zurückhaltung und brillanter Spielfreude, sodass die Streicher ihre impulsiven und melodischen Klänge, ohne zu forcieren, meisterlich darstellen konnten.

Zum Klavierquintett f-Moll op. 34 von Johannes Brahms: (...) auch hier begeisterten die fünf Ausnahmemusiker mit ihrer großartigen, in sich geschlossenen Interpretation.
 
"Neue Osnabrücker Zeitung" vom 16.02.2012
 
 

 


 

Zum Clara Schumanns Klavierkonzert a-moll, op.7:
(...) sie kümmerte sich nicht darum, dass Schumann diesem Werk seiner nachmaligen Frau hochmütig-verachtend gegenüberstand, sie spielte mit so viel Emphase und vollgriffig virtuos, so schwungvoll-selbstbewusst und oktavengewittrig, dass man fast vergaß, wie Chopin-nah (...) dieses Konzert ist.
 
Für den trampelnden Beifall bedankte sich die Pianistin mit einem ebenso unbekümmert virtuosen Reißer, den "Rigoletto-Paraphrasen" von Franz Liszt.
 
"Oberbayerisches Volksblatt" vom 21.12.2011


 

 

Zur Debüt-CD
Sophie Moser - Katja Huhn:
 

 

 

 

"Den Künstlern gebührt Respekt und Anerkennung, denn sie meistern ihre Aufgabe bewundernswert. Sie haben den langen Atem, die Sicht auf das Ganze. Der Klavierpart, der in wahrhaft sinfonischen Dimensionen daherkommt, ist bei Katja Huhn bestens aufgehoben ... Das Duo Moser/Huhn ... bietet eine konturierte, mit Energie aufgeladene Interpretation."

"Fonoforum", 09/2011

 

"[The Furtwängler] reveals a distinct lyrical flair, especially in the touching central Andante cantabile. This is quite memorable and might be successful as a basis for film music, as it is beautifully played by Sophie Moser ... The duo are even more at home in Beethoven's G major Sonata, and here the balance is as excellent as the performance. The vigour of the bold, good-humoured first movement is admirably shared ... Most enjoyable."

"Gramophone Magazine", 08/2011

 

"Wer Furtwänglers Kompositionen für verquälte Schreibtischtaten hält, den könnte diese Aufnahme umstimmen: Noch nie wurde das innere Glühen der altmeisterlich komplexen zweiten Sonate so gut getroffen wie jetzt von Sophie Moser (Violine) und Katja Huhn (Klavier). Beethovens weniger als halb so lange G-Dur-Sonate op. 30 Nr. 3, ebenfalls lebendig interpretiert, bietet dazu erhellenden Kontrast."

"Spiegel" Kultur, 05/2011

 

 

 

 

Zum Recital in Dresden
(Moritzburgfestival):

"Da die Bearbeitungen Ferruccio Busonis mit dem Original nur einen Teil des Notentextes gemein haben, nahm man auch die spätromantische und pianistisch brillante Sicht der Chaconne (...) gern so auf. Die drei charakteristischen Preludes von Vassily Lobanov (geb. 1947) waren dagegen in ihrer akzentuierten Durchgestaltung zwischen auffahrender Aggressivität bis zu einem entrückten Wegtropfen des meditierenden dritten Stückes ebenso authentisch, wie das Spiel von Prokofjews Sonate Nr. 7 B-Dur. Einen reifen Sinn für rhythmische Strukturen, differenzierte Farben und das Vermögen, von motorischem Hämmern bis zu impressionistischer Leichtigkeit jeden Gestus darzustellen, zeigte die Pianistin hier. Und technisch gab es ohnehin keine Zweifel."

"Leipziger Volkszeitung", vom 11.04.2011

 

 

 

 

Zu Clara Schumanns Klavierkonzert in Aachen:

"Clara Schumann Klavierkonzert a–moll op. 7 (...) Eine dankbare Aufgabe für eine junge Pianistin wie Katja Huhn, die das Werk geradlinig ohne aufgesetzten Tiefgang interpretierte, pianistisch sauber und rundum sympathisch."

"Aachener Zeitung", vom 03.02.2011

 

 

 

 

Zu Mozarts
Klavierkonzert Nr.17
in Karlsruhe:

"Die 1981 geborene Solistin Katja Huhn bringt nicht nur optisch den "Wow-Effekt" mit, auch in Mozarts Klavierkonzert Nr.17 G-Dur KV 453 setzt sie stilsichere Akzente. Ihr Vortrag wirkt auf eine einnehmende Weise dezent, der feine wie präzise Anschlag fügt sich nahtlos in den orchestralen Kontext, in dem er vor allem mit den Bläserstimmen ein attraktives Wechselspiel eingeht. Mehr noch: Huhn sorgt trotz der Grösse des Saales mit ihrem reflektierten Ton für Intimität."

"Badische Neuste Nachrichten", vom 13.12.2010

 

 

 

 

Zum Recital in Meppen:

"Sechs Variationen über ein eigenes Thema von Ludwig van Beethoven op. 34 (...) Katja Huhn verbreitete bereits hier pianistischen Glanz, mit energischen, feinsinnig lyrischen und virtuosen Darstellungsvarianten gestaltete sie die Partitur grandios.Die dem Grafen Waldstein gewidmete, konzertmäßig ausgestaltete Sonate C-Dur op. 53 vom selben Komponisten erhielt über eine in sich geschlossene Interpretation ein ganz eigenständiges Gesicht. Filigran virtuoses Feuerwerk, kraftvoll kompakte Momente, die nie gewaltsam wirkten, und leise subtile Romantik wurden zu einem ausgereiften Zusammenhang verbunden.
Der Schlussteil des Konzertes war dem Begründer des Neudeutschen Stils, Franz Liszt, gewidmet. Die pianistisch glanzvolle Podiumsvirtuosität und die programmatisch dichterischen Momente seiner Musik wurden von Huhn mit ausgereifter Spieltechnik und großer Ausstrahlung verwirklicht. Es war ein Klavierabend auf ganz hohem Niveau."

"Neue Osnabrücker Zeitung", vom 18.11.2010

 

 

 

 

Zum Konzert im
Kammermusiksaal
Bagno (Steinfurt):

"Der dickste Brocken in einem technisch höchst anspruchsvollen Programm war sicherlich die Sonate für Violine und Klavier Nr.2 D-Dur von Wilhelm Furtwängler. Der delikate Beginn des ersten Satzes setzte das markante melodische Thema gut in Szene, das in gleichberechtigtem Wechselspiel zwischen Violine und Klavier vielfach variiert, durch dramatische Verläufe mäanderte, um in einem überraschend akzentuierten Schluss den ersten Zwischenapplaus herauszufordern. Der langsame zweite Satz schwelgte mit epischer Breite in orchestralem Schimmer, während der dritte Satz Presto mit einer fast jazzigen, perfekt gespielten Unisonopassage begann, die sich in zunehmende Mehrstimmigkeit aufsplitterte, um mit Donnerhall in eine fulminante Schlusssequenz zu münden.
Nach diesem opulenten Klangrausch wirkte Beethovens Sonate für Violine und Klavier G-Dur fast wie Knäckebrot nach einem 5-Gänge-Menü. Allerdings auf eine wohltuende Art, denn die beiden Musikerinnen verstanden es, mit glasklarer Phrasierung und subtil angelegten Crescendi die ironischen Brechungen in dieser scheinbar schnörkellosen Klassik aufzudecken. (...) und so entstanden noch einmal magische Momente, wenn Sophie Moser Flageoletttöne wie absichtslos vor sich hin spielte, oder in den stark rhythmischen Passagen perfekt mit ihrer Klavierpartnerin verschmolz."

"Westfälische Nachrichten", vom 28.09.2010

 

 

 

 

Zum Kammermusikabend
im Schloss Landestrost:

"Was Sophie Moser (Violine) und Katja Huhn (Klavier) am Donnerstag in Schloss Landestrost den Zuschauern boten, war eine Klasse für sich. (...) Selten gespielt wird das anspruchsvolle Stück von W. Furtwängler, das den Künstlerinnen spieltechnisch höchstes Können abverlangte. Brillant interpretierten sie die Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 D-Dur. (...) Dabei war es kaum zu glauben, dass diese Tonfülle von nur zwei Instrumenten erzeugt wurde."

"Neustädter Blatt", vom 13.11.2010

 

 

 

 

Zum Recital in Buchholz:

(...) Darauf folgend erklang die mystische Beethoven-Sonate op. 53 in C-Dur. Katja Huhn spielte analytisch die kühnen Modulationen im ersten Satz, um dann im dritten Satz pianistisch zu Höchstleistungen aufzulaufen, den leichten Anschlag der Variationen vergessend und die Legato-Oktavenskalen im Schlusssatz mit gekonnter Brillanz darzubieten. Das Publikum war begeistert und aus den Zuschauerreihen war noch vor dem Schlussakkord ein lautes "Bravo" zu vernehmen.
(...) Ungarische Rhapsodie Nr.12. Spätestens das danach im Diskant einsetzende Allegro zingarese mit seiner Fülle an virtuosen Effekten und die bis zur Raserei aufgepeitschte Stretta überzeugten das Publikum, vor sich eine außergewöhnliche Pianistin zu haben. Nach langem Applaus und zwei Zugaben ging das Publikum überwältigt in den Frühlingsabend hinaus.

"Hamburger Abendblatt" vom 14.04.2010