Katja Huhn

 

wurde in Moskau geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Später besuchte sie die Musikfachschule des Moskauer Tschaikowsky-Staatskonservatoriums bei Tigran Alikhanov und erlangte im Juni 2000 das Diplom "Mit Auszeichnung". Von 2000 bis 2002 setzte sie ihre Ausbildung bei Maria Tipo an der "Scuola di musica di Fiesole" in Florenz (Italien) fort.


2002 nahm sie das Studium der künstlerischen Instrumentalausbildung mit Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik Köln bei Vassily Lobanov auf und legte Anfang Juli 2007 ihre Diplomprüfung mit Auszeichnung ab. Das Diplom im Fach "Konzertexamen" der Hochschule für Musik Köln erhielt sie im April 2010.

 

Weitere Prägung erhielt Katja Huhn bei Karl-Heinz Kämmerling und Klaus Kaufmann, in deren Klavierklassen sie an der Universität Mozarteum (Salzburg) studierte. In den internationalen Meisterklassen von Prof. Kämmerling bekam sie weitere entscheidende musikalische Impulse. Im November 2011 hat sie ihr Masterstudium an der Universität Mozarteum "mit Auszeichnung"  abgeschlossen.

Sie trat als Solistin mit verschiedenen Orchestern auf, wie dem Osnabrücker Symphonieorchester, Staatlichen Sinfonieorchester Moskau, der Klassischen Philharmonie Bonn, rumänischer Staatsphilharmonie, Sinfonieorchester Aachen, Thüringen Philharmonie Gotha und den Nürnberger Symphonikern und arbeitete mit Dirigenten wie Hermann Bäumer, Peter Ruzicka, Igor Dronov, Michael Helmrath und Marcus R. Bosch zusammen.

Weitere Engagements führten Katja Huhn in die bekanntesten Konzertsäle Deutschlands, wie in das Konzerthaus Berlin, Landesfunkhaus des NDR Hannover, den Herkulessaal München, in die Liederhalle Stuttgart, Beethovenhalle Bonn, Meistersingerhalle Nürnberg, Laeiszhalle Hamburg und zu renommierten Festivals wie Moritzburgfestival, Festival Casalmaggiore, Andernacher Musiktage, Mozartfest Würzburg.

Katja Huhn erhielt zahlreiche nationale und internationale Stipendien und gewann Preise bei internationalen Wettbewerben. Inzwischen ist sie auf vielen Konzertpodien zu Hause. Konzertreisen haben sie in verschiedene Länder geführt, wie Italien, Frankreich, Schweiz, Österreich, Rumänien, Russland, Korea und China, wo sie im Jahr 2008 in die Jury der Grotrian Steinweg Competition-Asia Pacific berufen wurde.

Duo Sophie Moser - Katja Huhn

Die Violinistin Sophie Moser und die Pianistin Katja Huhn bilden seit 2005 ein festes Duo. Beide Musikerinnen haben ihre künstlerische Reife an den renommiertesten Musikhochschulen Europas erlangt. Während ihres Studiums an der Hochschule für Musik in Köln lernten sie sich kennen und begannen eine fruchtbare und inspirierende Zusammenarbeit, die bereits in 2006 in einer Rundfunkaufnahme für den BR erfolgreich wurde. Durch zahlreiche Konzerte und Rundfunkeinspielungen entwickelte das Duo stetig seinen individuellen Stil und die eigene Klangästhetik. Hohe Virtuosität, feinfühliges Zusammenspiel, außergewöhnliche Bühnenpräsenz und die Verbindung zweier starker musikalischen Charaktere zeichnen das Duo Moser & Huhn aus.

Nach mehreren großen Konzerterfolgen, wo die beiden jungen Musikerinnen u.a. Furtwänglers Violinsonaten auf das Programm setzten, erschien im März 2011 bei Profil/ Hänssler Wilhelm Furtwänglers Violinsonate Nr. 2: Der "Spiegel" schrieb dazu: "Noch nie wurde das innere Glühen der altmeisterlich komplexen zweiten Sonate so gut getroffen wie jetzt von Sophie Moser und Katja Huhn."

Abgesehen von rein klassischen Auftritten, setzt sich das Duo dafür ein, dass klassische Musik und moderner Zeitgeist kein Widerspruch sind. Mit Freude engagiert sich Duo Moser-Huhn für genreübergreifende Projekte und fürs TV. 2011 moderierten Sophie Moser und Katja Huhn gemeinsam eine Musiksendung für SWR-Fernsehen. Im Juni 2013 wird beim Mozartfest in Würzburg erstmalig das Projekt "Morde mit Musik" aufgeführt, welches mit amüsanten Essays über kriminelle Komponisten und Morde in der Oper sowie dazugehörigen Musikstücken Musik und Literatur verbindet.

 

 

 

 

 

 

„Schmerz und Freude,
Überschwänglichkeit
und tiefe Melancholie,
das schreit förmlich nach
einem Interpreten, der dies alles auch wirklich erfassen kann, nach einer Pianistin
wie Katja Huhn.“

 

(Zur Interpretation des Klavierkonzerts Nr. 1
von P. I. Tschaikowsky mit Osnabrücker Sinfonieorchester unter Hermann Bäumer)

 

 


 

 

 


Biografie "Katja Huhn"

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